NL und GB fordern Internet-Steuer

Keine Panik! Nicht das jetzt alle über zusätzliche Belastungen meckern… Jedenfalls scheint der Vorschlag einer Regierungskommission, bei unseren Nachbarn in den Niederladen, sinnvoll zu sein:

Durch den eingebrochenen Anzeigenmarkt, sinkende Auflagen und immer älter werdende Leserschaft haben es Zeitungsverlage immer schwerer Geld zu verdienen. Denn wer bereits eine Information aus dem Internet erhalten hat, kauft sich danach keine Zeitung mehr. Auf der anderen Seite zahlt auch kein Zeitungsabonnent noch zusätzlich für die News im Internet.

Eine Internet-Steuer von zwei Euro pro Online-Anschluss könnten bis zu zwölf Millionen Euro im Jahr in die Kasse spülen.

Neu ist die Idee der Internet-Steuer nicht. Auch Großbritannien prüft es. Allerdings sollen die Einnahmen für den Ausbau von Telefon- und Breitbandanschlüssen verwendet werden. Hier ist ein Abgabe von 50 Pence pro Monat im Gespräch.

Was halten Sie davon? Würde die Internet-Steuer auch in Deutschland Sinn machen?

Andreas Kauerhof

Zum Seitenanfang