Homeoffice einrichten – die besten Tipps und Tricks

So schaffst du eine produktive Arbeitsatmosphäre in deinen vier Wänden

Es gibt viele Gründe, die für das Arbeiten im Homeoffice sprechen: keine Anfahrtswege, größere Flexibilität sowie eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Und ganz aktuell gibt es auch noch einen weiteren Grund: die Corona-Pandemie. Seit fast einem Jahr arbeiten so viele Menschen wie noch nie zuvor im Homeoffice. Und es zeigt sich, dass der Wunsch in vielen Unternehmen groß ist, das Arbeiten von zu Hause aus auch nach Corona zu ermöglichen. Homeoffice und mobiles Arbeiten bleiben also auch in Zukunft im Trend.

Doch nicht immer ist das Arbeiten in den eigenen vier Wänden so angenehm, wie es sich viele Arbeitnehmer wünschen würden. Die Voraussetzungen für konzentriertes und ergonomisches Arbeiten fehlen schlichtweg. Wer über 8 Stunden täglich auf dem Küchenstuhl vor dem Laptop verbringt, wird früher oder später das Homeoffice verfluchen.

Wenn du von zu Hause aus arbeitest, ist es wichtig, dass du dir eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffst, die dich produktiv und kreativ werden lässt. Ein durchdacht eingerichteter Arbeitsplatz erleichtert es dir, in den eigenen vier Wänden mental in den Büromodus zu wechseln. Wenn es dir gelingt, dein Homeoffice vom Wohnbereich abzugrenzen, dann wird dir aber nicht nur die Arbeit einfacher von der Hand gehen. Nach Feierabend fällt es dir dann auch leichter, in deiner Freizeit anzukommen und nicht gedanklich noch bei der Arbeit festzuhängen.

In der Praxis ist jedoch die Abgrenzung von Wohnraum und Arbeitsplatz gar nicht so einfach umzusetzen – vor allem, wenn man wenig Platz zur Verfügung hat. Doch auch dann gibt es Lösungen. Wir haben 7 hilfreiche Tipps und Tricks für dich!

7 Tipps, wie du dein Homeoffice clever einrichtest

1. Einen festen Arbeitsplatz schaffen

Die wichtigste Regel beim Einrichten deines Homeoffice lautet: Schaffe einen festen, räumlich möglichst abgetrennten Arbeitsplatz! Wenn du dich aus dem Bett direkt an den zwei Meter entfernten Schreibtisch begibst, wird es dir höchstwahrscheinlich schwerfallen, Arbeit und Privates zu trennen. Ideal ist es natürlich, wenn du über ein Arbeitszimmer verfügst, das du individuell nach deinen Bedürfnissen einrichten kannst. Doch auch wenn für das Homeoffice kein eigener Raum zur Verfügung steht, kannst du mit ein wenig Geschick einen abgetrennten Bereich schaffen, der für die richtige Arbeitsatmosphäre sorgt. Nutze zum Beispiel Raumtrenner in Form von Bücherregalen oder Pflanzen, um deinen Arbeitsbereich vom restlichen Wohnraum abzugrenzen. Auch eine andere Wandfarbe kann helfen, die optische Trennung zu vollziehen.

2. Einen Schreibtisch kaufen

Wer längere Zeit im Homeoffice arbeitet, sollte unbedingt über die Anschaffung eines Schreibtisches nachdenken. Denn der Küchen- oder Esstisch ist auf Dauer kein geeigneter Arbeitsplatz. Besonders empfehlenswert sind höhenverstellbare Schreibtische. So kannst du den Tisch nicht nur an deine Körpergröße anpassen, sondern zeitweise auch im Stehen arbeiten. Allerdings kosten solche Modelle auch etwas mehr als herkömmliche Schreibtische. Bei der Auswahl spielt natürlich auch die Größe des Tisches eine wichtige Rolle. Vielleicht muss dein Schreibtisch in eine bestimmte Nische im Wohnzimmer passen? Messe vor dem Kauf genau aus, wie viel Platz du zur Verfügung hast. Optimal ist natürlich ein etwas größerer Schreibtisch, der dir viel Ablagefläche bietet.

3. Einen bequemen Bürostuhl wählen

Wenn du regelmäßig oder dauerhaft zu Hause arbeitest, ist ein ergonomischer Bürostuhl für dein Homeoffice unerlässlich. Aber keine Sorge, es muss nicht immer ein monströser Chefsessel sein, der den ganzen Raum dominiert. Heutzutage gibt es ergonomische Stühle in vielen verschiedenen Ausführungen. Dein Rücken wird es dir danken, wenn du etwas Zeit und Geld investierst, um einen passenden Schreibtischstuhl zu finden.

4. Die Technik muss stimmen

Ohne Internet geht heute im Homeoffice nichts mehr! Zur Grundausstattung zählt deshalb eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung. Wenn du mit einem Laptop arbeitest, ist es außerdem sinnvoll, dir einen Monitor und eine externe Tastatur anzuschaffen. Denn das dauerhafte Arbeiten am Laptop kann zu unangenehmen Nackenschmerzen führen. Dein PC oder Laptop sollte natürlich auch leistungsstark sein, damit nichts deinen Arbeitseifer bremst.

5. Für ausreichend Licht sorgen

Ausreichend Licht ist wichtig, um produktiv arbeiten zu können. Eine unzureichende Beleuchtung kann der Grund für Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten sein. Deshalb gilt: Je mehr Tageslicht du an deinem Arbeitsplatz zu Hause hast, desto besser. Ideal ist es, wenn das Licht von der Seite und nicht von vorne oder hinten kommt. Für dunkle Wintertage und die Abendstunden ist eine Schreibtischlampe jedoch unverzichtbar.

6. Stauraum schaffen und Ordnung halten

Um Struktur in deinen Arbeitsalltag zu bringen, ist eine gewisse Ordnung unverzichtbar. Idealerweise stehen dir an deinem Schreibtisch genügend Stauraum und Möglichkeiten zur Aufbewahrung zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Rollcontainer oder Hängeregal. Und denke immer daran: Wenn du nach deinem Arbeitstag aufräumst, dann kannst du am nächsten Tag gleich viel besser starten.

7. Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen

Ein gänzlich steriler Arbeitsplatz wird dich nur wenig inspirieren. Mit ein wenig Deko sorgst du dafür, dass du dich an deinem Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden wohlfühlst. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Pflanzen oder motivierenden Bildern? Achte aber unbedingt darauf, dass du nicht zu viel Krimskrams um dich herum sammelst, der dich ablenken könnte. Bei der Deko im Homeoffice zählt eindeutig das Motto „weniger ist mehr“. Schöne Akzente kannst du auch mit einer neuen Wandfarbe setzen. Um deine Konzentration nicht zu stören, solltest du jedoch auf ruhigere Farben zurückgreifen.

Fazit

Mit unseren Tipps wird es auch dir gelingen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre in den eigenen vier Wänden zu kreieren. Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, wie dein Homeoffice momentan eingerichtet ist und welche Verbesserungen du in Zukunft planst!

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