Google Panda-Updates 2013 – Auf den Inhalt kommt es an

Veröffentlicht am 06.03.2018 von Judith

„Same procedure as last year?“ Diese Frage stellen sich Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) jährlich aufs Neue. Sind altbewährte SEO-Techniken weiterhin erfolgreich anwendbar oder erschweren neue Suchmaschinen-Algorithmen die Positionierung einer Webseite auf den Top-Ranking-Plätzen?

Penguin- und Panda-Updates 2013: Keine Macht dem Spamming

„Same procedure as every year…“ Die altbekannte Standardantwort gilt in Sachen SEO für die Online-Redakteure von wwwe (natürlich) nicht! Schließlich will Google seinen Usern stets die besten, sprich informativsten, Ergebnisse liefern. Auf den begehrten vorderen Plätzen der Suchmaschinen sollen Webseiten zu finden sein, die den potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten und so ihre Verweildauer auf der Seite verlängern. Dies führt dann idealerweise zu einer Conversion, also einer Aktion (Registrierung, Kontaktaufnahme, Kauf eines Produktes etc.)
Webpräsenzen, die mit manipulativen Optimierungs-Tricks (etwa massenhaft gekaufte Backlinks oder Spamming durch „Vollstopfen“ eines Textes mit Suchbegriffen) in der Vergangenheit weit oben zu finden waren, verschwinden unterdessen von der Bildfläche.

So verwundert es nicht, dass der Suchmaschinenriese auch 2013 nicht mit Updates geizt und seine Ranking-Algorithmen Panda und Penguin zu Streifzügen noch gezielter durch das Netz jagt, um die Qualität der Suchergebnisse zu steigern. Während der eine Algorithmus (Panda) das Niveau der Inhalte einer Webseite genauestens unter die Lupe nimmt, prüft der andere (Penguin 2.0) seit Ende Mai noch kritischer die Wertigkeit der Backlinks (Links, die von anderen Webseiten auf eine Webpräsenz führen).
Resultat: Munteres Webseitenpurzeln. Seiten mit mangelndem Informationsgehalt und schlechten Backlinks werden gnadenlos auf die Ersatzbank verbannt – viele Webseitenbetreiber finden sich plötzlich auf den ‚billigen Plätzen‘ der hinteren Suchergebnisseiten wieder.

Gute Inhalte als Reaktion auf Panda-Updates

Doch was tun, um den Absturz in die Kreisliga des Google-Rankings zu vermeiden? Welche Taktik ist 2013 gegen den Panda die wirkungsvollste? Ganz einfach: Zielstrebig kontern und Qualität abliefern – die wwwe-Redakteure kennen die Maßnahmen für eine erfolgreiche Optimierung der Webseiten ihrer Kunden.
Trotz der mittlerweile mehr als 25 (und seit Juni diesen Jahres monatlichen) Panda-Updates – einem Grundsatz bleibt der Suchmaschinen-Marktführer weiterhin treu: „Content is king“ – auf den Inhalt kommt es an.
Googles Textaffinität ist nichts Neues – die immer strenger werdenden Bewertungskriterien für Inhalte dagegen schon.

Mit Blick auf die Panda-Updates 2013 achtet unsere Online-Redaktion bei einer Suchmaschinenoptimierung auf folgende Kriterien deshalb ganz besonders:

  • Inhalt – Neues bieten. Optimierte, informative und vor allem einzigartige Texte (und Videos!) sind entscheidend – sie erhöhen die Verweildauer eines Besuchers auf der Webseite. Diese „Time on Site“ gilt seit den Panda-Updates als wichtiger Ranking-Faktor.
  • Von anderen Webseiten kopierte Texte (duplicate content) sind ohnehin tabu. Doch was, wenn sich Textpassagen innerhalb der eigenen Seite wiederholen? Zwar muss dies nicht zwingend zu einer Abstrafung durch Google führen, kann aber Rankingverluste nach sich ziehen. Denn Wiederholungen (wenn auch mit anderen Worten formuliert) bedeuten keinen Mehrwert und sind somit für den User irrelevant: Er verlässt die Webseite und kehrt zu den Suchergebnissen zurück. Hohe Absprung-Raten (Bounce rates) beeinflussen das Ranking negativ.
  • Textlänge – die Verhältnismäßigkeit muss stimmen. In Fachkreisen gilt die Meinung, dass ein guter SEO-Text mindestens 250 bis 300 Wörter umfassen sollte. Denn die Leistungen eines IT-Spezialisten, Finanzdienstleisters oder Unternehmensberaters sind dem Laien nicht mal eben anhand einer Überschrift und eines kurzen Anreißertexts zu erklären.
  • Allerdings verlieren die Online-Redakteure von wwwe beim Texten nie die Erwartungen und Absichten des Users aus den Augen. Stur nach Richtlinien zu schreiben, ist bei den Panda Updates 2013 nicht drin: Hat die Webseite eines Bäckers bei 4 Unterseiten 1.500 Wörter, wirkt das vermutlich eher abschreckend. Auch Startseiten sollten zwar optimiert, aber nicht mit Text überladen werden.
  • Keyworddichte – Optimierung ja, aber in Maßen. Galt vor nicht allzu langer Zeit als SEO-Faustregel, dass der wichtigste Suchbegriff einer Unterseite mindestens 3 bis 5 Prozent (einige ‚Experten‘ rieten sogar zu 7 Prozent) des Textes ausmachen soll, so kann man heutzutage mit nur 2 bis 3 Prozent eine gute Platzierung seiner Webseite erreichen. Denn die Panda-Updates sind mittlerweile so entwickelt, dass sie empfindlich auf „Überoptimierung“ reagieren. Bis zum Rand mit Keywords „vollgestopfte“ Texte beeinflussen die Lesbarkeit und verringern die Motivation, auf einer Webseite zu bleiben.
  • Title-Tag – Abwechslung lautet die Devise. Der Seitentitel (nicht zu verwechseln mit der Überschrift einer Seite) erscheint in der obersten Zeile Ihres Web-Browsers und zählt zu den wichtigsten Ranking-Faktoren einer Webseite. Beachtet man ein paar simple Regeln, so kann er den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen: Das Keyword (sowie ein lokaler Bezug) sollten ganz vorne im Title untergebracht werden. Entscheidend ist zudem, dass er inhaltlich mit der dazugehörigen Unterseite übereinstimmt.
  • Den wichtigsten Suchbegriff einer Webseite in jeden Title zu schreiben oder den Title mit einer Aufzählung von Suchbegriffen zu füllen, fällt allerdings unter die Rubrik „Keyword stuffing“ und wird seit den Panda Updates 2013 noch rigoroser mit Ranking-Verlusten bestraft.

 

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