Gastbeitrag: Online-Marketing Jobs bleiben oft unbesetzt

Veröffentlicht am 07.03.2018 von Judith

In Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs und sinkender Arbeitslosenzahlen hört man es fast täglich in den Nachrichten: Der Fachkräftemangel erstickt das Wirtschaftswachstum. Oft wird in diesem Zusammenhang von Ingenieuren oder Ärzten gesprochen, aber auch in der digitalen Welt fehlen kompetente Mitarbeiter, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind.

Hohe Spezialisierung gefordert

Für junge Menschen ist es deshalb ratsam, sich schon während des Studiums zu spezialisieren. Wer einen guten Online-Marketing Job haben möchte, der sollte dies schon früh wissen und sich neben dem BWL-Studium auch noch technische Fähigkeiten aneignen, welche im Online-Marketing ohne Zweifel benötigt werden. Bei dem hohen Konkurrenzdruck auf dem Markt haben Unternehmen oft kaum noch die Zeit, sich intensiv mit dem Berufsneulingen zu befassen. So kommt es dann vor, dass sie sich eher dazu entscheiden, den Online-Marketing Job unbesetzt zu lassen, als einen „Frischling“ von der Uni einzusetzen. Ein Teufelskreis: Online-Marketing Jobs bleiben unbesetzt und junge Leute bleiben ohne guten Job.

Kein rein deutsches Problem

Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem der Arbeitsmarkt nicht mit der technologischen Entwicklung Schritt halten kann. Auch in anderen europäischen Ländern ist es mittlerweile schwierig geworden, fähige Kandidaten für Online-Marketing Jobs zu finden. Sogar in Spanien, wo die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen mittlerweile die 50%-Marke überschritten hat, fehlen kluge Köpfe, die in der Lage sind BWL, Marketing und Informatik zu verknüpfen. Auf der wichtigsten spanischen Online-Marketing Messe, der Ecomm-Marketing, warben die Unternehmen Anfang März darum, dass sich junge Leute mehr für den Bereich Online-Marketing interessieren sollen. Gerade in einem krisengebeutelten Land wie Spanien wäre ein Online-Marketing Job zurzeit der ideale Einstig in das Berufsleben.

Was tun?

Die Lösung für den Fachkräftemangel im Online-Marketing heißt eindeutig Bildung. Die Universitäten und Hochschulen müssen aktiv dafür werben, dass sich junge Leute schon früh auf Wirtschaftszweige spezialisieren, in denen zurzeit akuter Fachkräftemangel herrscht. In Kursen und Seminaren sollte deshalb eine Karriere im Online-Marketing schmackhaft gemacht werden, damit Deutschland auch weiterhin wettbewerbsfähig bleibt. Es müssen aber genauso endlich auch Wahlpflichtfächer angeboten werden, die sich mit diesem Thema beschäftigen, damit sich die Studenten nicht alles im „stillen Kämmerlein“ selber beibringen müssen. Die Unis sollten dieser Entwicklung unbedingt stärker gerecht werden.

Autor: Max Adler – Online-Marketing-Blog

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