Der „Top Level Domain“ Wald wächst und wächst und wächst…

Diese Frage stellen sich bestimmt einige der großen Provider auf dieser Welt. Im gesamten World-Wide-Web gibt es zur Zeit 14 generische Top Level Domains (gTLD), wie .com, .org oder .net und mittlerweile über 230 Länder-Endungen, die so genannten ccTLD´s (Country-Code Domains).

Seit einiger Zeit wird es auf dem Domainmarkt zunehmend knapp. Viele sinnvolle Domains sind bereits vergeben und erfreuen sich dadurch auch steigenden Werten. Um diese Knappheit zu umgehen, erleichtert die ICANN (Internet Corporation of Assigned Names and Numbers) die Vergaberegeln um weitere gTLD´s einzuführen. Wer diesen Vorgang im Internet oder in der Presse verfolgt, wird schnell auf Endungen wie .sport, .ball, .ski und vieles mehr stoßen. Jeder mit dem entsprechendem Kleingeld und der erforderlichen Infrastruktur kann sich um eine dieser Endungen bei der ICANN bewerben um so vielleicht an das große Geld der Kunden zu kommen.

Stellt sich nur die Frage, ob es in der Internetgemeinde auch ankommt. Ob nun der FC Schalke 04 eine Endung wie .ball benötigt oder weiterhin über die Deutsche ccTLD .de die Webseite vertritt, wird wohl vielen Besuchern egal sein. Genauso trifft es dann wohl auch eine Autowerkstatt von nebenan!

Daher meine Frage an euch: Ist es nun Sinnvoll den Adressraum zu erweitern und wenn ja, welche Endungen könnten erfolgreich sein und welche nicht?

Andreas Kauerhof

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