Der SocialDay bei Euroweb

Als ich vor drei Tagen, am 27.01.2009, das erste Mal vor dem riesengroßen Eurowebgebäude stand, wirkte es auf mich ziemlich einschüchternd. Nachdem ich aber vom Empfang nett begrüßt wurde ging es mir schon etwas besser. Ich fragte nach Frau Schyja, die nach wenigen Minuten auch schon erschien. Sie zeigte mir als erstes die Räumlichkeiten von Euroweb und ich bemerkte sofort die offene und lockere Atmosphäre, durch die ich mich irgendwie schon sicherer fühlte. Es war das erste Kurzpraktikum, das ich je gemacht habe und ich denke ich habe es hier ziemlich gut getroffen. Unseren Rundgang durch die Firma begannen wir bei den Webdesignern und endeten bei den beiden Chefs, Christoph Preuß und Daniel Fratzscher. Danach gingen wir in Melanies (das ist Frau Schyjas Vorname) Büro, wo ich dann Roland und Jannic kennen lernte. Doch zum verweilen hatten wir nur wenig Zeit, denn wir mussten eine Pressekonferenz vorbereiten, die anlässlich des SocialDays hier stattfand.

Es waren drei Reporter da, u.a. von der Rheinischen Post und Antenne Düsseldorf, das war sehr aufregend. Ich stellte an diesem Tag auch noch fest, dass von den insgesamt acht Schülern, die wegen dem SocialDay hier auch ein Kurzpraktikum machen, vier von meiner Schule, dem Max-Planck-Gymnasium Düsseldorf,  sind. Wir beantworteten die Fragen der Reporter und erzählten ein bisschen, warum wir hier sind etc. Nach der Pressekonferenz gingen wir dann in unsere jeweiligen Abteilungen und ich somit wieder in Melanies  Büro. Dort angekommen, erzählte sie mir was sie hier normalerweise so alles macht –  ganz schön viel muss ich zugeben. Auch Jannic und Roland erzählten mir, als was sie bei Euroweb arbeiten. Zu der Zeit wusste ich noch nicht, was ich hier machen darf, doch das sollte sich ja nun ändern. Sie sagte, ich darf heute eine Erfahrungsbericht,  für eine von Euroweb erstellte Internetseite eines Tattoo-Ladens, veröffentlichen. Sie gab mir also das Referenzschreiben, das für Euroweb die Rückmeldung  aufgrund der gelungenen Internetseite ist. Also begann ich zu schreiben, wenn ich aber mal eine Denkpause oder ähnliches gemacht habe, hörte ich überall das klackern von Tastaturen oder telefonierende Mitarbeiter und der Geruch von Kaffee stieg mir in die Nase. Als ich fertig war mit meinem Bericht war auch schon Mittagspause und wir gingen in die nicht zu kleine Küche, die mit einer Terrasse, einer Kaffeemaschine und sogar zwei Mikrowellen ausgestattet ist. Ich saß also mit zwei weiteren Schülern meiner Schule und einem Teil der  Mitarbeiter am Tisch und alle unterhielten sich und auch wir führten ein paar nette Gespräche mit den Mitarbeitern. Als die Pause endete gingen wir wieder zurück an unsere Arbeitsplätze. Da ich nun fertig mit dem Text war, musste ich noch die Rückmeldung von „Adrenalin Körperkunst“ einscannen und dann mit Jonas – einem der Webdesigner – meinen Text auf die Eurowebseite stellen. Danach verfasste ich meinen ersten Blogbeitrag zu dem Thema Twitter, einer Art Chat. Dazu habe ich ein Paar Artikel in dem Buch „Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0“ gelesen. Als ich dann mit der Recherche fertig war, endete auch schon mein erster Arbeitstag. Tag zwei: Was ist Twitter? Mit dieser Frage hatte ich mich ja an meinem ersten Tag einen großen Teil der Zeit beschäftigt, heute ging es also daran den Artikel zu schreiben und auf die Euroweb Blogseite zu stellen. Ich begann folglich damit meine Stichpunkte in einen vernünftigen Kontext zu bringen, was im Endeffekt schwieriger war, als es sich anhört, weswegen ich auch fast den ganzen Tag damit beschäftigt war.

Ich war ziemlich konzentriert, trotzdem merkte ich wie mir wieder starker Geruch von Kaffee in die Nase stieg kurz darauf hörte ich ein „oh nein!“, schaute auf und sah Jannic wie er verzweifelt versuchte eine Überschwemmung zu verhindern, ich musste grinsen, lustig sah es schon irgendwie aus. Ich holte schnell ein Tuch aus meiner Tasche, während er eine Zewa-Rolle aus der Küche holte. Er verwünschte immer noch den Kaffee, als er merkte, dass seine Hose auch etwas davon abbekommen hatte. Nach diesem kleinen Desaster war auch schon Feierabend und ich fuhr nach Hause. Als ich dann heute Morgen bei Euroweb ankam, saß außer Roland niemand im Büro, von Melanie wusste ich, dass sie heute auf einer Schulung war. Jannic kam dann auch irgendwann nach einem Termin. Genauso wie der „Brötchenmann“, bei dem ich mir mein Essen für die Pause kaufte. Wenn ich jetzt gleich mit diesem Blog-Beitrag fertig bin, werde ich anschließend noch einen kleinen Artikel für den Euroweb Newsletter schreiben, der an 14.000 Kunden geschickt und später auch im Newsletterarchiv zu finden sein wird. Es gefällt mir sehr gut bei Euroweb, vor allem diese lockere Atmosphäre sagt mir zu, na ja ab Morgen heißt es dann wieder die Schulbank drücken. Ich hoffe, mein zweiter Blogeintrag hat ihnen gefallen. 

Liebe Grüße Anna Godau

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